Privates

Fritzi, ein Hundemädel aus Sri Lanka – Teil 3

Mittlerweile sind einige Monate vergangen und Fritzi hat sich ausgesprochen gut im Hundehotel eingelebt. Ashwini, die Leiterin hat sich seit Abreise unserer Menschen rührend um das Findelkind gekümmert und dafür gesorgt, dass alle Voraussetzungen zur Einreise nach Deutschland erfüllt werden.
Mittlerweile sind die Papiere nun vollständig. Fritzi ist gechipt, geimpft und bereit, zusammen mit Ashwini als Begleitperson die große Reise anzutreten. Der Flug ist gebucht und Fritzi bereit.

Nur haben wir die Rechnung ohne die Behörden gemacht. In letzter Sekunde musste der Flug mit Emirates aufgrund der Transitbestimmungen in Dubai storniert werden und nun scheint auch der Ersatzflug mit Sri Lankan fraglich. Die Flughafenleitung in Colombo fordert eine Bescheinigung, die allerdings von den deutschen Behörden nur ausgestellt wird, wenn eine Notsituation vorliegt, der Hund aber noch nicht über alle erforderlichen Papiere verfügt. In Fritzis Fall sind aber alle Papiere da und wir bekommen die Bescheinigung der deutschen Behörden nicht. Also lässt Colombo sie nicht ausreisen. Ein klassischer Fall von Behördenlogik. Wir kommen da nicht mit …

Während hier in Deutschland alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, den kleinen Straßenhund doch noch auf den Flug zu bekommen, riecht Fritzi Fellnase Lunte und versucht erst einmal der eigens für sie gebauten Transportbox zu entkommen – sie hasst Käfige! Am Ende ist Ashwini aber doch schneller und fängt den Ausreißer wieder ein. Welch Aufregung.

Nun warten beide in Colombo auf das ok der Behörden zum boarden und wir drücken alle Daumen und Pfoten, dass wir morgen tatsächlich unseren kleinen Straßenhund in Frankfurt abholen können. Gute Reise Fritzi!

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